05.10.2007, 14:06 | mind-box

God's Own Music

Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, in dem man auch Gott verklagen kann, ist heute eine 30-jährige Frau zu einer Strafzahlung von über 200.000 US-Dollar verurteilt wurden.

Geklagt hatte die Amerikanische Musikindustrie (RIAA) wegen Urheberrechtsverletzung in offiziell 24 Fällen. Um genau zu sein wegen 24 von ca. 1700 Musikdateien auf ihrer Festplatte, die die Beklagte mit dem Programm "Kazaa" über das Internet verteilt haben soll, wofür aber jegliche Beweise fehlen. Nachgewiesen konnte ihr lediglich die Verwendung eines bestimmten Benutzernamens im Filesharing-Netzwerk, durch die Rückverfolgung ihrer IP-Adresse.

Nach Aussage ihres Anwalts ist die Beklagte zu Recht "am Boden zerstört". Bedenkt man, welche Quantität 1700 Musikstücke wirklich haben, erkennt man schnell dass es sich dabei um keine Unmenge handelt. Eine kodierte MP3-Datei mit Durchschnittslänge und -qualität hat eine Dateigröße von ca. 4 MiB. Ihre potentielle Gesamttauschmenge betrug also ca. 6,8 GiB. Nun, das ist nicht gerade wenig, aber betrachtet mal jeder für sich seine private Musiksammlung, beträge das materiell eineinhalb DVD bzw. 10 CDs. Mit dem durchschnittlichen Albenpreis von 24,50 Euro kommt man auf 250 Euro, die man sich mit Tauschen hätte sparen können.

Ob die Strafe von umgerechnet rund 156.000 Euro und ein zerstörtes Leben für die Beklagte gerechtfertigt ist, kann sich dabei jeder selbst beantworten.
Ich kann der (amerikanischen) Musikindustrie nur den Tip geben: Respekt muss man sich erarbeiten. Und mit der Art von Musik die täglich auf uns losgelassen wird, macht's das nicht gerade einfacher für euch.

Quelle: Heise online
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15.12.2006, 17:16 | mind-box

CmapTool knowledge modelling kit - hosting by tyclipso.net

„CmapTools knowledge modelling kit" hosting by tyclipso.net für wissenschaftlich arbeitende Einrichtungen ab 1.1.2007, kostenfrei.

Mindmapping-Tools werden hierzulande mit wachsender Begeisterung genutzt. Allen voran steht da das kostenpflichtige Tool MindManager der Firma Mindjet, welches wir hier auch unumwunden empfehlen können.

Der MindManager und seine teilweise open source Nachahmer basieren auf einer zentralen Struktur, von der aus die Map aufgebaut wird. Für die schnelle Aufnahme von Ideen und Konzepten in jedem Fall brauchbar. Inzwischen lassen sich auch End- und Zwischenpunkte problemlos miteinander verbinden. Nicht aufgenommen werden dabei jedoch die Bindebedingungen zwischen den Punkten. Ziel laut Mindjet ist es, schnell und effektiv Maps zu bauen, die Projektstrukturen visualisieren und bewertbar machen, und teilweise sogar Zeitplanung ermöglichen.

Für die Entwicklung von komplexen wissenschaftlichen Strukturen ist der MindManager unserer Meinung nach jedoch nicht 100% geeignet.

In diesem Bereich möchten wir heute auf ein Werkzeug hinweisen, was die wissenschaftliche Arbeit und Aufbereitung von Daten nahezu kinderleicht visualisiert und strukturierbar macht. Die CmapTools vom IHMC (Institute for Human and Machine Cognition) aus Florida, dem unter anderem die UWF (University of West Florida ), die FAU (Florida Atlantic University), die UCF (University of Central Florida) sowie das FIT (Florida Institue of Technology) angehören, sind kostenfrei und für alle Betriebssystem erhältlich http://cmap.ihmc.us/.

CmapTool Map und Ablage

Screenshot: zeigt links den Strukturbaum auf dem öffentlichen tyclipso.net Server (Bsp.) und rechts eine (einfache) aber übersichtliche Map.

Das auf Java basierende Tool ist innerhalb von 20 Minuten komplett verstanden und erlaubt so den schnellen Einstieg in das Entwickeln von komplizierten und untereinander verknüpften Maps. Dabei ist das Werkzeug recht schnörkellos und auf wesentliche Eigenschaften beschränkt. Anders als beim Mindmanager werden bei "CmapTools knowledge modelling kit" die Konzept-Bausteine frei positioniert und untereinander verbunden. N zu N ist möglich und auch optisch nachvollziehbar! Die Verbindungen zwischen den Bausteinen werden durch die Bindebeziehung dokumentiert. Von einer Bindebeziehung aus können auch wieder mehrer Bausteine angesteuert werden, also 1 zu N (übrigens XML, SVG, PDF sind Exportformate für die Maps).

Man kann innerhalb kurzer Zeit die Map aufbauen und sich dann in Ruhe darüber her machen, die Visualisierung zu optmieren. Alle Objekte lassen sich einfach markieren, umformatieren und bewegen, so dass die Map an Struktur und Übersichtlichkeit gewinnt. Diese Funktionen sind simpel zu bedienen und dies zeichnet das CmapTool aus.

Der CmapServer

Der Clou jedoch ist der CmapServer! Das IHMC hat von vorneherein an ein Sharing-Model gedacht, welches es collaborierenden Team-Mitgliedern ermöglicht, gemeinsam an Maps zu arbeiten, diese zu nutzen und zu kommentieren. Dazu werden die Maps auf einem externen Cmap-Server abgelegt und sind dann für die Mitglieder verfügbar. Wir halten diese Funktionalität für die wahre Stärke dieser Lösung, und möchten deshalb diese Initiative anpreisen und unseren Partnern in Wirtschaft und Wissenschaft den Hosting-Service für Cmap-Projekt-Maps auf unserem Server anbieten.

Zunächst ist dieser Service kostenlos. Wir behalten uns jedoch vor, diesen Service nur im Rahmen unserer Möglichkeiten anzubieten, also begrenzt. Wer zuerst kommt….!

Dank gilt in diesem Zusammenhang einmal der IHMC für die Bereitstellung der Serversoftware, ITS-Seffner für die Einrichtung und unserem Partner VOR Werbeagentur (Peter Pfau), dessen Begeisterung auf uns überschwappte.

Zum Thema arbeiten mit den CmapTools und Server können wir auf Anfrage jederzeit Schulungen anbieten.

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09.11.2006, 20:39 | mind-box

C-METISSE - mit Citroen im Autohimmel

Nach vielen Jahren des stilistischen Winterschlafes kehrt Citroen zurück auf den Tron des französischen Automobil-Designs.
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