Dienstleistungen erfolglos automatisieren (by 1&1)

Die Geschichte hat noch kein Ende. Nach meiner Kündigung des 1&1 Komplettanschlusses am 21.1., läuft seit dem 25.1. die Service-Maschinerie voll an und versorgt mich mit Verwirrung und Entsetzen (zur Erinnerung, es ging um einen Neuinstallation, keinen bestehenden Vertrag!).

..., also meine Kündigung vollkommend ignorierend, kommt am 25.1. eine Bestätigung, dass der Anschluß am 6.2. installiert werden soll. FAST 3 Monate nach Auftragsvergabe. Eine Frechheit und aus diesem Grund auch schon am 21.1. außerhalb aller Fristen und aus besonderem Grund von mir gekündigt. Zu dem Zeitpunkt war noch nicht abzusehen, ob überhaupt irgendwann ein Anschluss kommt.

Ein Telefonat soll die fehlende Bestätigung meiner Kündigung klären. An der Hotline ist man nett, aber hilflos (und teuer). Ich solle die Kündigung unter Angabe der besonderen Gründe (siehe oben) ans Hauptquartier schicken.

Gesagt, getan.

Gestern erhalte ich die erste Reaktion auf meiner Kündigungsmail (nicht den Brief!) vom 21.1.08. Dort folgt der Standardtext, das Kündigung nur innerhalb von 14 Tagen möglich ist. Also am 28.11.07 - sehr witzig, da wollte ich noch den 1&1 Komplettanschluss.

Parallel dazu erhalte ich täglich freundliche SMSen, dass ich auch ja am 6.2.08 vor Ort bin, damit der Techniker loslegen kann. Mit meiner Kündigung vom 21.1.08, wäre dieser Vorgang ja auf jedenfall hinfällig. Aber die Maschinerie läuft und läuft und läuft. Das heisst, bisher ist völlig offen, wann 1&1 mitbekommt, dass dieser Auftrag keinen Bestand mehr hat. Morgen ist der Tag der Offenbarung. Übrigens das am 22.1. gebuchte Internet von Kabel Deutschland, läuft bereits. Der Service wurde direkt über Telefonanrufe und einen Vorortbesuch realisiert. Wow, so geht das! So soll es bleiben...

1&1 hat offensichtlich seinen gesamten Dienstleistungsservice automatisiert und bekommt Unregelmäßigkeiten überhaupt nicht mehr mit. Ich frage mich, ob es sinnvoll ist, im Dienstleistungsland Deutschland auch die letzten Arbeitsplätze durch Technik wegzuorganisieren, wenn das Ergebnis derart erniedrigend ausfällt.

Guten Morgen, Deutschland!

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